journal_21.06.2001

 

 

IMMER ZUERST 1 NEUES THEMA: «nimmt die schadenfroide gegenüber sich selber nun schon legitime formen an? darf man sich das alles leisten?» oder ist die schadenfroide gegenüber sich selber am ende gar SELBSTKRITIK. habs auch erst grade gelesen, dass es leute gibt, die selbstkritik für eine ganz üble sache halten, quasi: gipfel der verlogenheit. und dass selbstkritische selbstkritik eigentlich gar nicht möglich sei, ausser selbstverlogen (sic!). muss das mal in ruhe überlegen.
DANN IMMER 1 ALTES THEMA WIEDER AUFWÄRMEN: weil das mit den bildern vielleicht jetzt doch ein bisschen zuviel war. hats mir ja auch nicht so gut überlegt. vielleicht das nächste mal besser aufpassen: «nochmals zu den bildern, tomaten und schweinen: kapier ich nicht ganz. was hab ich da zu suchen? und dass das schwein so schwer aufliegt: blöd.» nur eine antwort möglich: das hast du zu suchen!
und sogar die DISKUSSION geht weiter. zuerst so: «Kommt die Frau auch?
Nein, die Frau ist müde. Frauen sind scheinbar abends gerne müde, oft. Möglicherweise machen die einen Fehler und arbeiten irgendwas, eventuell gar untertags. Könnte uns nicht passieren. Wir müssen ja saufen, immer noch, regelmässig saufen oder wenigstens trinken, auf jeden Fall ganz dringend Alkohol trinkend zu uns nehmen dauernd, um betrunken zu werden. Und zwar so oft es geht, so stark wie möglich. Die andern schlafen schliesslich auch nicht. Prost.» so direkt landen wir wieder bei SABINE (ein tolles weib). goetz.
kommt mir grad auch in den sinn, dass wir uns über LIEBE unterhalten wollten, monsieur brètsch et moi. scheiterten aber glorios. kamen etwa so auf die blöde idee: ich weiss seit gestern nacht, dass es nicht nur HABIBI gibt, sondern auch HABIBA. RADIO ORIENT lehrtz mich: ersterer ein er, zweitere eine sie? ich kann ja keine SPRACHEN. weil das wort in jedem lied vorkommt: muss es etwas mit der LIEBE zu tun haben. weshalb ich den gelungenen ansatz gleich wieder abbrach: ein zu schwieriges thema ... nicht nur: wegen der sprachen.
UND 1 ABSCHWEIFER: weil obiger monsieur brètsch am lac de constance (am see der konstanz) einen gewissen herrn jesus (den viele noch aus dem gebet 'herr jesus sei unser gast' kennen) zum mittagessen traf. das einzige was mich an dem umstand natürlich interessierte war: ging der herr jesus übern konstanzersee oder nicht? wenn ja: wie tat ers? wenn nein: wieso ziert sich der depp immer noch? kann ers nun oder kann ers nicht?
immer diese fragen.

 

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